An unseren Krankheiten heil werden
 

 

 

 


 

Entspannung
Im bejahenden Beziehungsraum die Angst lassen


Nicht nachlassende Anforderungen, Sinnesüberreizung und ungelöste Konflikte mit der Umwelt sind natürlich die augenscheinlichen Ursachen für unsere Verspannungen, sei es im Körper oder im Psychischen. Doch dahinter liegt etwas Tieferes, das uns zusetzt: die Angst. Jeder Mensch hat besondere Ängste ausgebildet, doch wurzeln sie bei uns allen in derselben Erde: der Angst vor Abweisung, vor Schutzlosigkeit, Unsicherheit und vor der Sinn- und Beziehungslosigkeit der Welt.

Der erste Schritt im Heilungsprozess besteht darin, dem Körper und der Seele einen Raum zu geben, in dem sie sich bejaht und geborgen fühlen können. Dieser Raum ist die absichtslose, zweckfreie und die Person bedingungslos bejahende Beziehung. Martin Buber nennt sie die "Dialogische Beziehung". Es ist entscheidend, solche "dialogischen Räume" auch im Alltag zu verankern.

 

Wort & Leib

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Thomas Primas